Titel: Rothe Lampendochte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1855, Band 137/Miszelle 10 (S. 80)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj137/mi137mi01_10

Rothe Lampendochte.

Die rothgefärbten sogenannten Phosphordochte sind gewöhnliche baumwollene Dochte, gefärbt in einem Absude von Fernambukholz, wozu man eine schwache Auflösung von Zinnsalz gemischt hat. Man kocht das gehobelte oder gemahlene Farbholz so lange in Wasser ab, bis es eine blassere Farbe annimmt und obenauf schwimmt. Die so erhaltene Flüssigkeit seiht man in ein größeres Gefäß ab, schüttet für jedes Pfund zu färbender Dochte 4 Loth Zinnsalz in 1 Pfd. heißen Wassers aufgelöst hinzu und rührt gut um. Ob man warm oder kalt färbt, ist ziemlich gleichgültig; nur muß der zu färbende Docht vorher einige Zeit in heißem Wasser gelegen haben, damit er die Farbe leicht annimmt und nicht fleckig wird. (Aus „der praktische Baumwollspinner, von J. D. Fischer, Leipzig, 1855.“)

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