Titel: Schmiedeisen, welches sich gießen läßt, nach R. A. Brooman.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1855, Band 137/Miszelle 5 (S. 77)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj137/mi137mi01_5

Schmiedeisen, welches sich gießen läßt, nach R. A. Brooman.

Um Schmiedeisen so zu präpariren, daß es in Formen gegossen werden kann, und doch die Eigenschaften des Schmiedeisens, namentlich die Hämmerbarkeit, behält, schlägt B. folgendes Verfahren vor: Man zertheilt das anzuwendende Schmiedeisen in kleine Stücke und bringt es mit 1/2 bis 1 Proc. Holzkohle, 1 Proc Braunstein und 1 Proc. Salmiak in Tiegel, wie sie bei der Gußstahlfabrication benutzt werden. Die Tiegel werden verschlossen, lutirt und dann in einem Ofen erhitzt, so daß ihr Inhalt zum Schmelzen kommt. Die dazu nöthige Hitze (ungefähr 1500° C.) unterhält man drei Stunden lang, worauf das Metall in die Formen gegossen werden kann. Das fertige Gußstück kann nachher durch Hämmern u.s.w. weiter zugerichtet werden. Der Erfinder empfiehlt solches Schmiedeisen besonders zur Herstellung von Eisenbahnwagenrädern. (Technologiste, October 1854, S. 12.)

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