Titel: Ueber die Vertilgung des Geruchs von gekochtem Stockfisch.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 140/Miszelle 10 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj140/mi140mi01_10

Ueber die Vertilgung des Geruchs von gekochtem Stockfisch.

Wie unangenehm, wie widerlich ist nicht der Geruch, der alle Räume jedes Hauses durchdringt, in welchem Stockfisch gekocht wird, und noch die Luft des Speisezimmers erfüllt! Und doch ist nichts leichter, als diesen Geruch, ohne alle Kosten, gänzlich zu vermeiden. Man darf zu dem Ende bloß frisch ausgeglühte Holzkohlen, von welchen man die Asche abgesiebt oder weggeblasen hat. in das Wasser bringen, mit welchem der Stockfisch oder Laberdan beigesetzt wird. Man kann die Kohlen, etwa eine Hand voll auf so viel Stockfisch, als für eine Familie gewöhnlich gekocht zu werden pflegt, unmittelbar aus dem Feuer nehmen und noch glühend in das Wasser werfen nur muß man darauf sehen, daß sie nicht mehr mit Flammen brennen. Da die Kohlen auf dem Wasser schwimmen, so lassen sie sich vor dem Anrichten leicht mit dem Schaumlöffel wegnehmen. (Das Neueste und Nützlichste für Haus- und Landwirthschaft, 1856. S. 54.)

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