Titel: Oréide, eine dem Golde ähnliche Metalllegirung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 140/Miszelle 4 (S. 155)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj140/mi140mi02_4

Oréide, eine dem Golde ähnliche Metalllegirung.

In der Versammlung der Mitglieder des Vereins für Gewerbfleiß (zu Berlin) im Februar d. J. zeigte Hr. Director Dr. Druckenmüller Löffel und Gabel von einer dem Golde täuschend ähnlichen Metallmischung, in Paris gefertigt, vor. Die Metalllegirung wird Oréide genannt, und besteht nach einer im Laboratorium des königl. Gewerbe-Instituts zu Berlin angestellten Analyse genau aus 90 Theilen Kupfer und 10 Theilen Zink, Seiner Bestandtheile wegen dürfte es sich weniger zu Speisegeräthen, als zu Ornamenten, Beschlägen und dergleichen eignen. Wenn es erblindet, so kann es durch Putzen wieder vollkommen goldglänzend gemacht werden. (Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleißes in Preußen. 1856, S. 27.)

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