Titel: Ueber Basaltglas; von C. Stickel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 140/Miszelle 5 (S. 235–236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj140/mi140mi03_5
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Ueber Basaltglas; von C. Stickel.

Der Verfasser empfiehlt die Anwendung des Basaltes zur Glasbereitung. Die Anwendbarkeit des Basaltes zur Glasfabrication ist im Glashüttenbetriebe bekanntlich schon längst gebräuchlich; da der Verfasser indessen einige bestimmte Verhältnisse angibt, in denen Gläser von gewissen Eigenschaften erhalten werden, so lassen wir hier einige seiner Angaben folgen:

1) Basalt 10 Quentchen – Gran
ungelöschter Kalk 1 „ 12 „
Potasche 2 „ 48 „
Boraxsäure – „ 10 „

Das Glas ist schwarz, metallähnlich schwer, nicht schön, eignet sich aber zu Verzierungen, z.B. an Denkmälern, Oefen und dergl.

2) Basalt 5 Quentchen – Gran
Glasscherben 10 „ – „
Soda 10 „ – „
Asche 5 „ – „
Braunstein – „ 5 „

Schön helles, bouteillengrünes, während des Schmelzens leicht in Fäden sich ziehendes Glas. Unter allen Versuchen des Verfassers der gelungenste. (Archiv der Pharmacie Bd. LXXXV S. 19.)

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