Titel: Ueber arsenige Säure im Vitriolöle; von J. Cameron.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 140/Miszelle 6 (S. 398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj140/mi140mi05_6

Ueber arsenige Säure im Vitriolöle; von J. Cameron.

In mehreren Flaschen käuflicher Schwefelsäure, welche fünf bis sechs Jahre in meinem Laboratorium standen, beobachtete ich eine krystallinische Ablagerung, welche die Seiten und den Boden der Flaschen als Kruste großentheils überzog. Diese Krystalle wurden unter der Loupe als Oktaëder erkannt und erwiesen sich bei der Untersuchung vor dem Löthrohr, mit Schwefelwasserstoff etc., als aus arseniger Säure bestehend. In jeder Flasche, welche beiläufig 8 Pfd. Vitriolöl enthielt, hatte sich über eine Unze arseniger Säure abgesetzt. Diese Schwefelsäure war höchst wahrscheinlich mit sehr unreinen Schwefelkiesen dargestellt worden. (Chemical Gazette, 1856, Nr. 320.)

In Deutschland wurde diese Erscheinung in früherer Zeit öfters beobachtet, wenn nämlich die Schwefelsäure-Fabrikanten den Fehler begiengen, arsenikhaltigen Rohschwefel zu verbrennen. Die Redact.

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