Titel: Die Fabrication von Stabeisen und Eisenbahnschienen in Preußen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 141/Miszelle 1 (S. 73)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj141/mi141mi01_1

Die Fabrication von Stabeisen und Eisenbahnschienen in Preußen.

Einen wichtigen Zweig der preußischen Eisenindustrie bildet die Fabrication von Stabeisen, einschließlich der Eisenbahnschienen. Sie hat gleich der übrigen Eisenproduction in den letzten Jahren erheblich an Umfang zugenommen. Während sie im Jahre 1851 nur ein Quantum von 2,905,227 Cntr. lieferte, umfaßte sie im Jahre 1852 schon 3,574,580 Cntr. Sie stieg im J. 1853 auf 4,062,547 Cntr. und im Jahre 1854 auf 4,165,044 Cntr. Der Werth der Gesammtproduction im Jahre 1854 betrug 1,9812,978 Rthlr., also kam ein Centner Stabeisen durchschnittlich auf 4,075 Rthlr. zu stehen. Am umfangreichsten war die Fabrication von Stabeisen während des Jahres 1854 in dem rheinischen Hauptbergdistricte, in welchem mit Einschluß von Sigmaringen 1,954,745 Cntr. im Werthe von 9,135,458 Rthlr. erzeugt wurden. Demnächst kam der schlesische Hauptbergdistrict mit 1,047,243 Cntr. im Werthe von 4,826,949 Rhlr.; dann der westphälische mit 851,446 Cntr. im Werthe von 4,152,488 Rthlr., der brandenburgisch-preußische mit 273,390 Cntr. im Werthe von 1,495,890 Rthlr. und zuletzt der sächsisch-thüringische mit 38,220 Cntr. im Werthe von 202,193 Rthlr. Es wurden bei der Fabrication des Stabeisens 17,741 Arbeiter beschäftigt, deren Familien 45291 Frauen und Kinder umfaßten. (Pr. C.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: