Titel: Schwarze Messingbronze.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 141/Miszelle 2 (S. 73)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj141/mi141mi01_2

Schwarze Messingbronze.

Die verschiedenen Vorschriften zur Herstellung derselben empfehlen salpetersaures Kupfer, Wismuth, Silber und selbst Gold. Nach meinen Versuchen fand ich folgendes Verfahren eben so einfach als gut: man hält den Gegenstand mit einer eisernen Zange fest und streicht ihn mit Hülfe eines Röllchens von Fließpapier mit rauchender Salpetersäure oder selbst rother Salpetersäure an, erhitzt ihn dann (etwa über einer Weingeistlampe), bis der Ueberzug ganz schwarz erscheint, bläst das lockere Pulver ab und reibt die Fläche noch warm mit einem mit Wachs bestrichenen weichen Fließpapiere und hierauf kräftig mit Wollentuch ab. Die Fläche erscheint nunmehr tief schwarz mit schwachem Glanz. Es versteht sich, daß sich die Bronze eben so gut für Kupfer eignet. (Bayer. Kunst- und Gewerbeblatt, 1856, S. 256.)

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