Titel: Vorkommen des Kryoliths.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 141/Miszelle 6 (S. 75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj141/mi141mi01_6

Vorkommen des Kryoliths.

Da hin und wieder die Besorgniß geäußert worden, daß der für die Darstellung des Aluminiums jetzt so wichtige Kryolith ausgehen möchte, so dürfte es zeitgemäß seyn, aus einem Briefe des Hrn. Dr. Krantz in Bonn an Hrn. Professor Heinrich Rose in Berlin die Nachricht mitzutheilen, daß das Mineral in Evigtok im Arksut Fjord in West-Grönland in einem achtzig Fuß mächtigen Lager vorkommt, welches gegenwärtig ein Hr. Taylor aus London bergmännisch ausbeuten läßt. Ein Schacht, der 40 Fuß tief in reinem Kryolith abgeteuft worden, ergab das bemerkenswerthe Resultat, daß das Mineral nur an der Oberfläche weiß vorkommt und mit zunehmender Tiefe eine immer dunklere, fast schwarze Farbe zeigt, die übrigens schon bei sehr schwachem Erhitzen verloren geht. (Poggendorff's Annalen der Physik und Chemie, 1856, Nr. 7.)

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