Titel: Robinson's und Wedding's Papierschneidmaschine.
Autor: Robinson, John
Wedding, William
Fundstelle: 1856, Band 142, Nr. XXIII. (S. 93–94)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj142/ar142023

XXIII. Papierschneidmaschine, welche sich John Robinson und William Wedding zu Manchester, am 12. Juli 1855 patentiren ließen.

Aus dem Repertory of Patent-Inventions, Juli 1856, S. 32.

Mit Abbildungen auf Tab. II.

Fig. 38 stellt eine Papierschneidmaschine, woran unsere Verbesserungen angebracht sind, in der Seitenansicht, Fig. 39 in der Frontansicht dar. a, a ist das Maschinengestell; b der Tisch auf welchen das Papier zu liegen kommt. Dieser Tisch ist, wie bei Maschinen gewöhnlicher Construction, mit Seitenplatten, Hinterplatte und Regulirungsschraube versehen. Das Schwungrad c sitzt lose an der Welle d, kann jedoch mit Hülfe der Kuppelung d' mit derselben verbunden werden. An dem andern Ende der Welle d ist die endlose Schraube e befestigt, welche in das an die Kurbelwelle g befestigte Rad f greift. Der von dieser Welle hervorragende Kurbelzapfen h greift in den Block i, welcher dem um l drehbaren offenen Gelenk k eine oscillirende Bewegung mittheilt. Mit dem oberen Ende des Gelenkes k ist das Gestell m des Messers n verbunden. Das Messergestell besitzt einen geneigten Schlitz m', in welchem eine in dem Maschinengestell gelagerte Rolle o läuft. Das Messer n ist auf die übliche Weise mittelst Schrauben p an das Gestell m geschraubt, aber die schneidende Kante desselben wird nöthigen Falles mit Hülfe der Excentriken q niedergelassen. Diese Excentriken bestehen mit den Zapfen r, welche in Löcher des Messergestells passen, aus einem Stück, und sie werden so gedreht, daß sie auf den Rücken des Messers wirken.

In der Abbildung befindet sich das Messer unten, wenn aber die Schwungradwelle umgedreht wird, so veranlaßt die in das Rad f greifende Schraube e den Kurbelzapfen h, das offene Gelenk in die Höhe zu heben und dadurch ein Ende des Messergestells zu heben und seitwärts zu bewegen, während das andere Ende durch den auf der Rolle o gleitenden Schlitz m' gehoben wird. Diese Lage des Messers ist in Fig. 39 |94| durch Punktirung angedeutet. Durch fortgesetzte Rotation der Schwungradwelle wird das Messer so oft, als nöthig, auf- und niederbewegt. Damit diese Maschine mittelst eines um den Kranz des Schwungrades c geschlagenen Riemens in Thätigkeit gesetzt werden kann, geben wir der Nabe des Schwungrades Zähne, ähnlich denen einer gewöhnlichen Klauenkuppelung. Das Schwungrad sitzt lose auf der Welle, mit welcher es vermöge der Kuppelung d' verbunden werden kann. Auf diese Weise ist die feste und die lose Rolle entbehrlich.

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