Titel: Juckes' Verbesserungen in der Construction beweglicher Ofenroste.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 142, Nr. XCIV. (S. 413–414)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj142/ar142094

XCIV. Verbesserungen in der Construction beweglicher Ofenroste, von John Juckes zu Islington.

Aus dem Repertory of Patent-Inventions, Mai 1856, S. 423.

Mit Abbildungen auf Tab. VI.

Diese Verbesserungen, welche sich der Genannte am 30. August 1855 patentiren ließ, beziehen sich auf den in Form einer endlosen Kette construirten Rost. Bei der seitherigen Construction eines derartigen Rostes77) waren die einzelnen Roststäbe so mit einander verbunden, daß die Kette nothwendig unterbrochen wurde, wenn einige Roststäbe entfernt werden mußten. Die Verbesserungen bestehen in der Herstellung einer endlosen Kette mittelst paralleler Platten, die an jedem Ende durch Bolzen mit einander verbunden sind, und durch Scheiben oder Hervorragungen von einander getrennt gehalten werden. Zum Behuf ihrer Befestigung an diese Kette enthalten die Roststäbe, welche kurz sind, eine abwärtsgehende Hervorragung mit einem Loche. Jede der Platten, woraus die Kette besteht, hat ein Loch. Durch diese Löcher und diejenigen der erwähnten Hervorragungen sind Bolzen gesteckt, welche die kurzen Stäbe parallel zu einander halten und sie an die Kette befestigen, so daß eine vollständige endlose Kette aus kurzen Stäben gebildet wird, deren jeder ohne Trennung der endlosen Kette entfernt und wieder eingesetzt werden kann.

Fig. 27 stellt einen Theil des Rostes im Grundriß, Fig. 28 in der Seitenansicht dar. a, a sind die kurzen Stäbe, deren jeder mit einer durchlöcherten Hervorragung a¹ versehen ist. b, b ist eine Kette, welche aus kurzen mittelst Bolzen b¹ verbundenen Platten besteht. Hieraus erhellt, |414| daß die Stäbe a von der Kette unabhängig sind, und daß die Verbindung so beschaffen ist, daß jeder beliebige Stab a entfernt und durch einen neuen ersetzt werden kann, ohne die Kette b¹ trennen zu müssen. Die Stäbe a sind zugleich von einander selbst unabhängig und nur, wenn sie an die Kette b, b befestigt sind, mit einander verbunden. Die Platten b der Kette bestehen aus Schmiedeisen, die kurzen Roststäbe a, a aus Gußeisen. Außer den Bolzen e¹, welche die Platten b zu einer zusammenhängenden Kette verbinden, sind noch die Bolzen c, c vorgerichtet, welche die Stäbe a, a an ihrer Stelle halten, so daß, wenn man einen derselben herauszieht, sämmtliche Stäbe a quer über die Kette frei werden und leicht ausgewechselt werden können. Jede der Platten b ist mit Hervorragungen b² versehen, wodurch der für den Durchzug der Luft nöthige Zwischenraum der Roststäbe gebildet wird.

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Beschrieben im polytechn. Journal, 1842, Bd. LXXXV S. 134.

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