Titel: Wahler'sche Frostsalbe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 142/Miszelle 9 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj142/mi142mi01_9

Wahler'sche Frostsalbe.

Die Vorschrift zu dieser schon lange bekannten Frostsalbe hat die württembergische Regierung dem Erfinder, Pfarrer Wahler in Kupferzell, abgekauft und öffentlich bekannt gemacht. Sie lautet, wie folgt: 24 Loth Hammeltalg, 24 Loth Schweineschmalz und 4 Loth Eisenoxyd koche man in einem eisernen Gefäße unter beständigem Umrühren mit einem eisernen Stäbchen so lange, bis das ganze schwarz geworden ist, und setze dann hinzu: 4 Loth venetianischen Terpenthin, 2 Loth Bergamottöl und 2 Loth armenischen Bolus, welcher zuvor mit etwas Baumöl fein abgerieben ist.

Man streicht die Salbe auf Leinwand oder Charpie und belegt damit die kranken Stellen täglich einige Mal, sie ist namentlich bei höchst schmerzhaften offenen Frostgeschwüren von ausgezeichneter Wirkung. (Archiv der Pharmacie Bd. LXXXV S. 233.)

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