Titel: Flüssiger Leim.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 142/Miszelle 11 (S. 160)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj142/mi142mi02_11

Flüssiger Leim.

Einen noch vorzüglicheren flüssigen Leim, als der ist, den man bei Behandlung festen Leims mit Salpetersäure erhält, gewinnt man, indem man wasserhelle sogenannte Gelatine, oder guten Kölner Leim im Wasserbade mit einer gleichen Quantität starkem Essig, ein Viertheil Alkohol und ein klein wenig Alaun auflöst. Unter dem Einflusse des Essigs behält dieser Leim auch im kalten Zustande seine Flüssigkeit bei. Er ist sehr bequem bei einer Menge kleiner Arbeiten, die keinen sehr zähen Klebstoff erheischen, denn er ist stets für den Gebrauch bereit und hält sich unbegränzt lange. Die Fabrikanten falscher Perlen verbrauchen ihn in ziemlich großer Menge, ferner dient derselbe zum Festkitten von Perlmutter, Horn u.s.w. in Holz und Metall. (Böttger's polytechn. Notizblatt, 1856, Nr. 21.)

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