Titel: Anwendung von Kochsalz beim Hohofenproceß, nach R. A. Tilghman in Philadelphia.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1856, Band 142/Miszelle 3 (S. 393–394)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj142/mi142mi05_3

Anwendung von Kochsalz beim Hohofenproceß, nach R. A. Tilghman in Philadelphia.

Der Genannte schlägt vor, beim Hohofenproceß einen Zusatz von Kochsalz anzuwenden, und hat sich dieses Verfahren für England patentiren lassen. Wenn man dasselbe an der Gicht mit aufgibt, verdampft es größtentheils, bevor es auf die Beschickung hat wirken können. Man bringt es daher sogleich in den unteren Theil des Ofens, wo es verdampft, und, indem es dampfförmig mit den Materialien |394| in Berührung kommt, eine kräftige (nicht näher bezeichnete) chemische Wirkung hervorbringt. Am besten ist es, es im trocknen pulverförmigen Zustande continuirlich in die Düsen fallen zu lassen, aus denen es dann durch den Wind in den Ofen geführt wird. Die Menge des anzuwendenden Salzes beträgt 3 Proc. und mehr vom Gewicht des Eisens und der Schlacke, die producirt werden. Man wendet um so mehr Salz an, je mehr Schwefel die Materialien enthalten. (Repertory of Patent-Inventions, September 1856, S. 233, durch polytechnisches Centralblatt S. 1338.)

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