Titel: Ueber den Knoblauchgeruch des Arsens; von Prof. A. Vogel jun.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1857, Band 144/Miszelle 5 (S. 159)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj144/mi144mi02_5

Ueber den Knoblauchgeruch des Arsens; von Prof. A. Vogel jun.

Der charakterische Knoblauchgeruch des Arsens tritt bekanntlich bei der Behandlung von Arsenpräparaten auf der Kohle mit dem Löthrohr besonders hervor. Ich habe gefunden, daß fein gepulverte Kohle, mit einer ganz geringen Quantität arseniger Säure unter Zusatz von Weingeist aufs Innigste gemengt, beim Entzünden den Knoblauchgeruch am auffallendsten erkennen läßt. Zu dem Ende wird fein gesiebter Kohlenstaub mit einer sehr verdünnten Lösung von Schellack und etwas arseniger Säure zusammengerieben; aus dem plastischen Teige formirt man kleine Stangen, ähnlich den Stangen der Sprengkohle.

Auf diese Art ist es nicht nur möglich, außerordentlich kleine Mengen eines Arsenikpräparates zu erkennen, sondern es geben diese Stangen auch das einfachste Mittel an die Hand, den Knoblauchgeruch des Arsens in Vorlesungen durch Umhergehenlassen des glimmenden Gemenges kennen zu lehren. (Buchner's neues Repertorium für Pharmacie, Bd. VI Heft 3.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: