Titel: Ueber das Gießen einiger Metalle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1857, Band 144/Miszelle 4 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj144/mi144mi03_4

Ueber das Gießen einiger Metalle.

Bekanntlich werfen Techniker vor dem Ausgießen des Goldes, Silbers, Messings etc. etwas Seife, Wachs oder andere Fette in den Tiegel, damit das Metall beim Ausgießen nicht so schnell erkalte. So gut das Mittel an und für sich ist, so kommt es doch häufig vor, daß das Fett mit in die Gießform läuft und dadurch den Guß verdirbt. Dieses zu verhüten, nehme man ein Stück feuerfesten porösen Stein, etwa ein Stück von einem Ziegelsteine, lege es in Oel, lasse es dasselbe einschlucken und gebrauche es alsdann wie Seife etc., was erstens billiger ist, zweitens den Nachtheil nicht hat, daß der Guß damit verdorben wird, da es vermöge seiner Größe leicht zurückgehalten werden kann, drittens endlich brennt es länger und gleichmäßiger als jedes der oben angegebenen Fette. J. W. (Württembergisches Gewerbeblatt, 1857, Nr. 18.)

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