Titel: Analyse des Phosphorits von Amberg, von W. Mayer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1857, Band 144/Miszelle 9 (S. 399)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj144/mi144mi05_9

Analyse des Phosphorits von Amberg, von W. Mayer.

Der im Jurakalke nesterweise vorkommende Apatit, welcher seit einigen Jahren schon mehrfach als Dünger verwendet worden ist, hat nach des Verfassers Analysen folgende Zusammensetzung:

I. II.
Eisenoxyd 3,39 0,90
Kalk 49,87 52,21
Magnesia 0,27 0,09
Natron 0,25 0,27
Kali 0,35 0,39
Phosphorsäure 36,72 39,57
Kohlensäure 1,48 2,78
Fluor 1,59 1,90
Kieselsäure und Bergart 3,97 1,96
Wasser 0,85
–––––––––––––––
98,74 100,07

Analyse I ist von einer Probe, die durch Zusammenstoßen von 25 Pfd. Mineral entstand; II ist die Analyse von ausgesuchten weißen reinen Stücken. Merkwürdig ist, daß dieser Phosphorit Jod enthält, welches der Verf. aber noch nicht quantitativ bestimmt hat.

Die erste Analyse ergab 79,88 Proc. dreibasisch-phosphorsauren Kalk und 3,28 Proc. Fluorcalcium; die zweite 84,12 Proc. und 3,92 Proc.

Dieser Phosphorit bildet nierenförmige stalaktitische Massen von strahlig-faserigem Gefüge: seine Farbe ist gelblichweiß ochergelb, gelblichbraun bis rothbraun. Er ist nicht hart, man kann ihn leicht zu einem kreideartigen Pulver zerreiben. (Annalen der Chemie und Pharmacie, März 1857, S. 281.)

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