Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Ueber das sogenannte Schmalzöl, aus Rapsöl bereitet, und auf gleiche Weise behandeltes Baumöl; von H. Ihlo.32 Thle. Rapsöl, in einem Porzellantiegel über der Spirituslampe (im Großen im Sandbade in einem verzinnten kupfernen Kessel) bis zum angehenden Sieden erhitzt, mit 1 Thl. fein gepulverter Kartoffelstärke versetzt (wobei das Schäumen und Steigen eintritt), dann im Sandbade weiter erhitzt, bis sich ein süßlicher Geruch zeigt, geben nach dem Erkalten, Absetzen und Filtriren ein klares, gelbliches, angenehm süßlich riechendes und schmeckendes Oel, welches bekanntlich unter dem Namen Hr. C. Puscher in Nürnberg hat schon im Jahrgang 1855 des polytechn. Journals, Bd. CXXXVI S. 231, vorstehendes Verfahren zur Darstellung des in Hamburg und Leipzig fabricirten sogenannten Schmalzöls veröffentlicht, dabei auch die Bereitung der sogenannten Schmalzbutter angegeben. Die Redact. d. p. J. |
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