Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Darstellung des Krappextracts, von Hrn. Köchlin in Mülhausen.Um ein von Holzstoff ganz freies Krappextract zu erhalten, welches beim Färben eben so lebhafte und ächte Nuancen gibt wie der Krapp selbst, behandelt Hr. Köchlin den gemahlenen Krapp oder den durch Gährung gereinigten Krapp (die sogenannten Krappblumen) mit Holzgeist (Methyloxydhydrat) oder auch mit Aceton, welche er für sich allein oder mit Alkohol gemischt anwendet. Die auflösende Flüssigkeit wird durch Maceriren und Auspressen gesättigt. Aus der gesättigten Lösung wird der Farbstoff durch einen hinreichenden Zusatz von Wasser gefällt. Der Niederschlag bildet nach dem Filtriren und Trocknen das |160| Nach diesem in Frankreich erloschenen Patent wurde das sogenannte Krappextract bisher bereitet; die vortheilhaftere neue Darstellungsweise desselben wurde im polytechn. Journal Bd. CXLVI S. 217 mitgetheilt. |
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