Titel: Copirleinwand.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1858, Band 147/Miszelle 9 (S. 396)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj147/mi147mi05_9

Copirleinwand.

Nach dem folgenden, in England für W. E. Newton als Mittheilung patentirten Verfahren soll eine Copirleinwand (zum Copiren von Zeichnungen mittelst Durchzeichnens) erhalten werden, welche durchsichtiger ist als die gewöhnlich im Handel vorkommende und sie auch sonst an Güte übertrifft. Man nimmt dem Gewicht nach 8 Theile Terpenthinöl, 8 Thle. Ricinusöl, 2 Thle. Canadabalsam und 1 Thl. Copaivabalsam. Die Mischung dieser Stoffe wird mit einem Schwamme gleichförmig auf Musselin ausgebreitet. Man rollt denselben dann zusammen und läßt ihn etwa 36 Stunden lang stehen, worauf er wieder eben gelegt und jeder Ueberschuß der Mischung mit einem Kattun- oder Tuchlappen von seiner Oberfläche entfernt wird. Er wird hierauf wieder aufgerollt und eben so lange stehen gelassen, worauf man ihn wieder besichtigt; erscheint seine Oberfläche nun noch nicht trocken, so muß sie wieder mit einem Kattunlappen gerieben oder abgewischt werden. Er wird sodann wieder aufgerollt und ist 14 Tage später zur Benutzung fertig. (Aus Repertory of Patent-Inventions, durch polytechnisches Centralblatt, 1858 S. 221.)

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