Titel: Composition für Zündhölzchen ohne Phosphor; von Hrn. Hochstätter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1858, Band 148/Miszelle 6 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj148/mi148mi01_6

Composition für Zündhölzchen ohne Phosphor; von Hrn. Hochstätter.

Diese Composition, welche sich der Erfinder am 2. Juli 1857 für Frankreich patentiren ließ, besteht aus:

chromsaurem Kali 4 Theilen
chlorsaurem Kali 14
Bleisuperoxyd (braunem Bleioxyd) 9
rothem Schwefelantimon (Kermes) 35
gemahlenem Bimsstein oder gestoßenem Glas 6
arabischem Gummi 4
Wasser 18

Man weicht das Gummi zehn Stunden lang in dem kalten Wasser ein, damit es sich auflöst; man nimmt die Hälfte von dieser Lösung und vermischt sie innig mit dem chlorsauren Kali und dem chromsauren Kali.

Die zweite Hälfte der Gummilösung vermischt man innig mit dem Bleisuperoxyd, dem rothen Schwefelantimon und dem gemahlenen Bimsstein oder gestoßenen Glas. Dann rührt man das Ganze zu einer innigen Mischung zusammen.

Alles dieses geschieht in der Kälte.

Die vorher mit Schwefel und mit Stearin oder Wachs überzogenen und getränkten Zündhölzchen werden in obige Composition getaucht, welche auf einer steinernen Platte oder in einem geeigneten Gefäß ausgebreitet ist. (Armengaud's Génie industriel, März 1858, S. 124.)

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