Titel: Wiedergewinnung des Zinns und des Eisens aus Abfällen von Weißblech; nach Alexander Parkes.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1858, Band 148/Miszelle 3 (S. 234–235)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj148/mi148mi03_3

Wiedergewinnung des Zinns und des Eisens aus Abfällen von Weißblech; nach Alexander Parkes.

Man behandelt die Weißblechabfälle mit concentrirter Schwefelsäure, welche das Zinn oxydirt und auflöst, mit Zurücklassung des Eisens. Letzteres soll |235| um so weniger angegriffen werden, je concentrirter die Säure ist. Man bringt Schwefelsäure von 1,65 bis 1,85 spec. Gewicht in ein gußeisernes oder bleiernes Gefäß, erhitzt sie bis 93° Cels. und bringt dann eine Quantität Weißblechschnitzel hinein. Wenn das Zinn aufgelöst ist, was in 20 bis 30 Minuten erfolgt, nimmt man die Schnitzel wieder heraus und wäscht sie mit Wasser; sie bestehen nun bloß aus Eisen und können als solches weiter zu gute gemacht werden. In die Schwefelsäure bringt man eine neue Quantität Weißblechspäne u.s.f., so lange die Schwefelsäure das Zinn noch gehörig auflöst. Aus der Verbindung mit Schwefelsäure wird das Zinn nachher in irgend einer nutzbaren Form abgeschieden. (Aus Repert. of Patent-Inventions, durch polytechnisches Centralblatt, 1858 S. 137.)

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