Titel: Darstellung krystallinischen Chromoxyds; von Dr. Hugo Schiff.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1858, Band 148/Miszelle 5 (S. 235)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj148/mi148mi03_5

Darstellung krystallinischen Chromoxyds; von Dr. Hugo Schiff.

Auf ähnliche Weise, wie man durch Zusammenschmelzen von Eisenvitriol und Kochsalz krystallinisches Eisenoxyd erhält, habe ich schon vor längerer Zeit versucht, auch ein krystallinisches Chromoxyd darzustellen. Ein Gemisch von gleichen Gewichtstheilen gepulverten zweifach-chromsauren Kalis und Kochsalzes wurde in einem hessischen Tiegel mit einer Lage Kochsalz überdeckt und einer heftigen Rothglühhitze ausgesetzt Man läßt den Tiegel langsam im Ofen erkalten und legt ihn dann in eine größere Schale mit heißem Wasser, worin sich die Schmelze unter Zurücklassung des Chromoxyds auflöst.

Das so erhaltene krystallinische Oxyd hat einen den Goldkäferflügeldecken vergleichbaren Glanz und könnte vielleicht zum Bronziren technische Anwendung finden; von Säuren wird es kaum angegriffen, nur schwierig von schmelzendem Salpeter. (Annalen der Chemie und Pharmacie, April 1858, S. 114.)

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