Titel: Neue Anwendung der Zirkelsägen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1858, Band 148/Miszelle 3 (S. 396–397)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj148/mi148mi05_3

Neue Anwendung der Zirkelsägen.

Die Zirkelsägen, wie man sie bis jetzt verfertigte, haben den Nachtheil, daß man mit einer solchen Säge nur Stücke von geringem Durchmesser zersägen kann. Das zur Befestigung der Säge an ihrer Achse dienende mittlere Verstärkungsstück muß allerdings einen Durchmesser von wenigstens 1/6 des der Säge haben, so daß |397| die bedeutendste Höhe der Holzstücke, welche sie zersägen soll, noch unter 5/6 des Halbmessers bleiben muß. Diesen Halbmesser kann man nicht vergrößern ohne die Sägendicke zu verstärken, woraus aber ein größerer Widerstand, sowie vermehrter Abfall an Holz, wegen des Sägenschnittes entspringt.

Boileau hat nun eine Zusammenstellung zweier Zirkelsägen versucht, vermittelst welcher es möglich ist, mit einem einzigen Schnitt das Zersägen sehr dicker Hölzer zu bewerkstelligen. Er stellt nämlich zwei Zirkelsägen hintereinander, die mit einander tangentiren würden, wenn sie gerade über einander ständen. Die erste schneidet von Unten, die andere von Oben den Holzklotz durch, ihre Schnitte kommen in der Mitte desselben zusammen. (Deutsche Gewerbezeitung, 1858 S. 105.)

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