Titel: [Whitehead, Maschine zum Walken endloser Tücher.]
Autor: Whitehead, J. H.
Fundstelle: 1858, Band 149, Nr. XCIV. (S. 331–332)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj149/ar149094

XCIV. Maschine zum Walken endloser Tücher, von J. H. Whitehead zu Saddleworth in Yorkshire.

Aus dem London Journal of arts, Mai 1858, S. 272.

Mit Abbildungen auf Tab. VI.

Die seitherigen Maschinen zum Walken endloser Tücher waren mit zwei Walzen construirt, wovon die untere mit Flantschen versehen war, |332| zwischen denen die obere Walze arbeitete. Zwischen den Umfängen dieser Walzen wurden die Tücher beständig hindurchgeleitet, bis die Procedur des Walkens an ihnen vollbracht war. Mit solchen Maschinen ließ sich jedoch das Walken endloser Tücher nicht gut bewerkstelligen. Vorliegende Construction, welche am 13. Juli 1857 patentirt wurde, besteht nun darin, daß man dem einen Achsenende der unteren Walze einen Träger gibt, welcher unter dieser Walze dergestalt sich erstreckt, daß das endlose Tuch während des Walkens unter dem Träger hinweggeht. Dadurch wird die Abnahme des endlosen Tuchs erleichtert, ohne daß man nöthig hat, die beiden zusammengenähten Enden vorher zu trennen. Die Walkmaschine ist, wie seither, von einem Mantel umschlossen, doch befindet sich an einer Seite des letztern eine Thür, damit der Arbeiter das endlose Tuch um die untere Walze schlagen und von derselben entfernen kann.

Fig. 23 stellt die in Rede stehende Maschine im senkrechten Durchschnitte, Fig. 24 im Grundrisse dar. a ist die untere Walze, deren Achse die Bewegung von der Dampfmaschine oder einem sonstigen Motor aufnimmt, und auf dem an das Seitengestell befestigten Träger b gelagert ist. c ist die obere Walze, welche sich mittelst eines Seils und Rollen auf bequeme Weise heben und senken läßt, um die Einführung und Hinwegnahme des endlosen Tuchs zu gestatten. Am Mantel der Maschine sind seitwärts die Thüren d angebracht, durch welche das Tuch eingeführt und herausgenommen wird. e ist eine Führung, welche das Tuch den Walzen zuführt. f ist der Trog, durch welchen das Tuch seinen Weg nimmt, sowie es zwischen den Walzen a und c hervorkommt.

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