Titel: Ueber die Anwendung des sogenannten Löthfettes.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1858, Band 149/Miszelle 5 (S. 156)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj149/mi149mi02_5

Ueber die Anwendung des sogenannten Löthfettes.

Das Löthfett besteht aus einer zusammengeschmolzenen Mischung von Colophonium und Talg, in welche man etwas zerstoßenen Salmiak eingerührt hat. Es verdient dem unvermischten Colophonium vorgezogen zu werden, weil es sich leicht wieder von der gelötheten Stelle wegwischen läßt, wogegen jenes mit dem Messer abgekratzt werden muß, wobei zuweilen die Verzinnung beschädigt wird. Man wendet es in der Art auf Weißblech an, daß man die über einander gelegten Ränder mit dieser Mischung bestreicht und dann mit dem Löthkolben überfährt, nachdem dieser an ein Stück Zinnloth gehalten worden ist. (Böttger's polytechnisches Notizblatt, 1858, Nr. 14.)

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