Titel: Die Anfertigung des gewellten oder gerunzelten Eisenblechs.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1858, Band 149/Miszelle 3 (S. 396–398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj149/mi149mi05_3
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Die Anfertigung des gewellten oder gerunzelten Eisenblechs.

Das in neuerer Zeit als Dachdeckmaterial zu Wänden, die im Freien stehen, u. dgl. in. viel angewendete gereiste, gerunzelte, gewellte Eisenblechverzinktes Blech, dessen Steifheit durch wellenförmige Biegungen erhöht ist, – wird in England mittelst eines schweren Fallwerkes gestampft. Diese Maschine enthält einen ungeheuren Gußeisenklotz von der Länge der Blechtafeln (etwa 5 Fuß), an welchem unten der Stempel sich befindet. Letzterer ist 4 bis 10 Zoll breit und enthält auf dieser Breite zwei runde Rippen mit der zwischen ihnen liegenden Ausfurchung. Der ebenfalls gußeiserne Unterstempel ist dem entsprechend mit zwei runden Furchen und einer dazwischen befindlichen Rippe versehen. Der Fallklotz wird von zwei Arbeitern durch Kurbeln, Zahnstange, Rad und Getrieb auf ungefähr 18 Zoll Höhe gehoben, dann dem freien Fall überlassen, um mittelst des Stempels den Stoß gegen das auf dem Unterstempel liegende Blech auszuüben. Letzteres wird von einem dritten Arbeiter nach jedem Schlage um eine Furche weiter gerückt, das vollendete Ausftampfen erfordert aber mehrmaligen Durchgang. (Neueste Erfindungen, 1858, Nr. 18.)

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