Titel: Ueber den Wolframstahl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 151/Miszelle 3 (S. 74–75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj151/mi151mi01_3

Ueber den Wolframstahl.

In der Versammlung der Mitglieder des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleißes in Preußen im Monat October v. J. wurde bei Besprechung des Wolframstahls angeführt, daß namentlich von der Dessauer Creditbank große Quantitäten von Wolframerz aufgekauft seyen, und daß bereits in der Nähe von Dresden und in Wien Werkzeuge aus Wolframstahl, besonders schneidende Instrumente, hergestellt |75| wurden. Auch sehen Versuche dieser Art bei Neustadt-Eberswalde gemacht. Die Qualität des Stahls und dessen Härtegrad seyen ganz vorzüglich. Guter gehärteter Hundsmanstahl lasse sich bequem mit Drehstählen aus Wolframstahl abdrehen und viertelzölliges Eisen mit einem dergleichen Beile durchhauen, ohne daß die Schneide leidet. Größere Stücke oder Stangen aus diesem Materiale ohne Fehler herzustellen, scheint jedoch bis jetzt noch nicht gelungen zu seyn. (Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleißes in Preußen, 1858 S. 144)

Wir verweisen auf die Notizen über den Wolframstahl im polytechn. Journal Bd. CL S. 232 und 315.

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