Titel: Verbesserung in der Stabeisenfabrication, von Armitage und Lea.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 151/Miszelle 5 (S. 239–240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj151/mi151mi03_5

Verbesserung in der Stabeisenfabrication, von Armitage und Lea.

W. Armitage und H. Lea, beide auf dem Farnly Eisenwerke bei Leeds in Yorkshire, ließen sich die im vorhergehenden Heft S. 156 besprochene Verbesserung in der Stabeisenfabrication am 7. April 1858 für England patentiren. Die Specification ihres Patents, welche jedoch ganz allgemein gehalten ist, lautet nach dem Repertory of Patent-Inventions, Januar 1859, S. 32:

„Unsere Erfindung besteht darin, daß wir mit dem Roheisen entweder im Feineisenfeuer oder im Puddelofen Stahl zusammenschmelzen, wodurch wir ein Stabeisen erzielen, welches eine viel größere Geschmeidigkeit als das nach den gewöhnlichen Methoden dargestellte besitzt, und daher viel brauchbarer in allen denjenigen Fällen ist, wo das Stabeisen eine große absolute und rückwirkende Elasticität und Festigkeit besitzen muß, z.B. für Kesselblech, Radreifen, Kolbenstangen, Spannstangen etc. Der erforderliche Stahlzusatz muß von dem Ofenaufseher zur Zeit des Schmelzens bestimmt werden; jeder besondere Zweck, zu welchem das Stabeisen bestimmt ist, erfordert ein verschiedenes Verhältniß von Stahl, je nach dessen Qualität, und in den Händen eines geübten Praktikers kann das Eisen auf jeden Grad von Hämmerbarkeit, selbst zur Geschmeidigkeit des Kupfers gebracht werden. Als Patentrecht |240| beansprechen wir die Verbindung von Roheisen und Stahl mittelst Zusammenschmelzens derselben in solchen Verhältnissen wie sie für den Zweck geeignet sind, zu welchem das erzeugte Stabeisen bestimmt ist.“

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: