Titel: Conserviren der Gerberhaare.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 151/Miszelle 7 (S. 240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj151/mi151mi03_7

Conserviren der Gerberhaare.

Um Gerberhaare vortheilhaft verwerthen zu können, ist es von Wichtigkeit, dieselben bis zur Ablieferungszeit aufzubewahren, d.h. vor Fäulniß und Verlust zu schützen. Zu dem Zwecke haben vergleichende Versuche der Aufbewahrung 1) in einer steinernen Grube im Freien, 2) in einer steinernen Grube unter Dach, 3) auf einem freien Platze ohne Bedachung und 4) auf einem freien Platze unter einem Schoppen stattgefunden. Die Nachmessung der Haare nach Verlauf von 6 Monaten ergab den geringsten Verlust bei Nr. 1, den größten bei Nr. 4. Ein Chemiker rieth, um den Verlust noch unbedeutender zu machen, die Haare von Zeit zu Zeit mit Salzwasser, wozu auch ausgebrauchte Salzlake verwendet werden kann, zu begießen, welches Verfahren dem Verfaulen der Haare entschieden hindernd in den Weg tritt. (Breslauer Gewerbeblatt Nr. 122)

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