Titel: Mennons' galvanische Batterie.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 151/Miszelle 4 (S. 316)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj151/mi151mi04_4

Mennons' galvanische Batterie.

M. A. Mennons in Paris ließ sich am 14. April 1858 für England die Anwendung von Blei statt des Zinks oder sonstigen oxydirbaren Metalls bei der Construction galvanischer Batterien patentiren.

So wird z.B. bei der Bunsen'schen Batterie das Zinkelement durch einen Bleicylinder ersetzt, der die Kohle umgibt, welche in ein poröses, mit reiner oder verdünnter Säure beschicktes Gefäß gestellt wird. Das äußere Gefäß, welches das Blei enthält, wird mit reinem oder angesäuertem Wasser beschickt, und die Verbindungen werden in gewöhnlicher Weise durch Klemmschrauben hergestellt. Die Bleilösung, welche im äußern Gefäß während der Thätigkeit der Batterie erzeugt wurde, zieht man ab, nachdem sie hinreichend gesättigt ist, um sie dann auf kohlensaures oder salpetersaures, chromsaures etc. Bleioxyd zu verarbeiten. Die erregenden Flüssigkeiten werden je nach der erforderlichen Stromstärke gewählt. Die günstigsten Resultate liefert reine oder verdünnte Salpetersäure in Berührung mit der Kohle, und reines oder angesäuertes Wasser in Berührung mit dem Blei. Die beschriebene Anordnung liefert einen sehr kräftigen constanten Strom, dessen Erzeugungskosten durch den Handelswerth des entstandenen Products großentheils gedeckt werden. (Repertory of Patent-Inventions, Januar 1859, S. 40.)

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