Titel: Probe zur Erkennung der Eisenbahnwagen-Federn aus Gußstahl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 152/Miszelle 2 (S. 236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj152/mi152mi03_2

Probe zur Erkennung der Eisenbahnwagen-Federn aus Gußstahl.

Bei den anerkannten Vorzügen der Federn aus Gußstahl vor solchen aus Cement- oder Puddelstahl, welche letzteren in Folge des niemals ganz homogenen Materials sich im Gebrauch allmählich abstumpfen und nach nicht zu langer Zeit eingewechselt werden müssen, ist eine besondere Aufmerksamkeit gegen betrügerische Täuschungen erforderlich, welche von manchen, namentlich englischen Lieferanten, versucht wird. Folgende einfache Probe läßt sofort erkennen, ob man Gußstahlfedern erhalten hat, oder nicht. Man nehme aus etwa sechs Federn je ein Blatt heraus, mache es rothglühend, schmiede die glühende Stelle mit circa 20 kräftigen Hammerschlägen, lösche schnell in Wasser ab und zerschlage das Stück, wenn das Wasser abgetrocknet ist; ist der Bruch nicht ganz gleichmäßig, sondern splitterig und faserig, oder gar schwarz gesteckt, so hat man keinen Gußstahl. (Eisenbahnzeitung, 1858.)

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