Titel: Benutzung des in den galvanischen Säulen zurückbleibenden Zinkvitriols und Behandlung der Zinkblende auf nassem Wege; von Hrn. Keßler.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 153/Miszelle 6 (S. 157)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj153/mi153mi02_6

Benutzung des in den galvanischen Säulen zurückbleibenden Zinkvitriols und Behandlung der Zinkblende auf nassem Wege; von Hrn. Keßler.

Wenn man gleiche Aequivalente von Zinkvitriol und Kochsalz mischt, so sind die Krystalle welche sich bei einer Temperatur über 10° C. bilden, ein Doppelsalz von schwefelsaurem Zinkoxyd und schwefelsaurem Natron, aber bei 0° bestehen sie aus reinem schwefelsauren Natron. In jenem Falle kann man die Mutterlauge mit Vortheil zur Darstellung von Zinkoxyd benutzen.

Die Zinkblende gibt nach dem Rösten und Vermengen mit Kochsalz durch ein ähnliches Verfahren schwefelsaures Natron und Chlorzink, mit welchem man Zinkweiß darstellen kann. (Comptes rendus, Juni 1859, Nr. 26.)

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