Titel: Der Magnetismus als hüttenmännisches Scheidemittel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 153/Miszelle 2 (S. 462)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj153/mi153mi06_2

Der Magnetismus als hüttenmännisches Scheidemittel.

Bei Traversella in Savoyen gewinnt man ein Erz, in welchem kleine Körner von Kupferkies in Magneteisen eingesprengt sind, welches man aus Mangel an Brennholz zur Zeit nicht verwerthen kann. Um beide Bestandtheile von einander zu trennen, wendet man eine Maschine an; diese hat am Umfange eines Rades zahlreiche, durch einen galvanischen Strom in Wirksamkeit gesetzte Magnete, welche aus dem feingepochten Erz nach und nach alle Magneteisentheilchen anziehen, bis zuletzt der Kupferkies rein zurückbleibt. (Hartmann's allgemeine berg- und hüttenmännische Zeitung, 1859, Nr. 37.)

Wir verweisen auf den von Chenot construirten elektromagnetischen Separations-Apparat, welcher im polytechn. Journal Bd. CXLVII S. 433 nach einer Abbildung beschrieben ist.

Die Redact.

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