Titel: Verhüttung von Puddelschlacke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 153/Miszelle 3 (S. 462–463)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj153/mi153mi06_3

Verhüttung von Puddelschlacke.

Wenn man dergleichen Schlacke allein oder mit Eisenerzen gemengt auf Roheisen verhüttet, so gibt man sie entweder ohne Vorbereitung im Hohofen auf, oder man calcinirt dieselbe vorher und zwar in Haufen an der freien Luft oder in Oefen, wie beides auch mit Eisenerzen geschieht. Als eine Verbesserung des Processes hat |463| Hr. Arthur Hinde von Wolverhampton eine Erfindung gemacht, welche darin besteht, daß die Calcination der besagten Schlacke in einem mit Zügen und außen liegenden Feuerungen versehenen Schachtofen erfolgt, sowie daß die Schlacke vor der Calcination mit gebranntem Kalk oder Kalkstein gemengt und im letzteren Falle zugleich mit diesem gebrannt wird;92) alles solches in der Absicht, die Schlacke zu reinigen oder dem nachherigen Schmelzprocesse im Hohofen vorzuarbeiten. (Mining Journal p. 538. – Wochenschrift des schlesischen Vereins für Berg- und Hüttenwesen, 1859, Nr. 37.)

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Ein Verfahren, welches sich Prof. Calvert schon im J. 1854 patentiren ließ; man s. polytechn. Journal Bd. CXXXVI S. 456.

A. d. Red.

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