Titel: Ueber die Erkennung einer ächten Vergoldung und Versilberung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 154/Miszelle 3 (S. 394–395)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj154/mi154mi05_3

Ueber die Erkennung einer ächten Vergoldung und Versilberung.

In der Versammlung des Vereins für Gewerbfleiß in Preußen, im Monat August d. J., machte Hr. Dr. Weber einige Mittheilungen in diesem Betreff, und hob hervor, daß von den üblichen Methoden der Nachweisung des Goldes die Anwendung einer verdünnten Lösung von Kupferchlorid zu empfehlen sey, während das Silber durch ein Gemisch von rothem chromsauren Kali und Salpetersäure, zu etwa gleichen Theilen, sich am leichtesten und sichersten nachweisen lasse.94) Die Erkennung |395| des Goldes durch das gedachte Mittel beruht darauf, daß eine Lösung von Chlorkupfer auf den gewöhnlich gefärbten Legirungen einen schwarzen Fleck hervorbringt, der auf Gold nicht entsteht; durch die Mischung von Salpetersäure mit chromsaurem Kali entsteht auf Silber ein rother Beschlag; auf den verschiedenen silberähnlichen Metallen und Legirungen entsteht entweder ein charakteristisch gefärbter Niederschlag oder es erfolgt keine Veränderung. Der Vortragende brachte durch Experimente die verschiedenen Reactionen zur Anschauung. (Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleißes in Preußen, 1859 S. 142.)

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Man vergleiche über dieses Verfahren von Runge polytechnisches Journal Bd. CL S. 431.

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