Titel: Verfahren zur Anfertigung von Schleifsteinen, von Friedrich Ransome in Ipswich.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1859, Band 154/Miszelle 4 (S. 442)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj154/mi154mi06_4

Verfahren zur Anfertigung von Schleifsteinen, von Friedrich Ransome in Ipswich.

Man nimmt Glaspulver oder Smirgel und bildet daraus durch Sieben verschiedene Feinheitsnummern. Man vermischt sodann jede Sorte Glas- oder Smirgelpulver oder auch ein Gemenge von beiden mit kieselsaurem Kali oder Natron, so daß eine plastische Masse entsteht, und formt aus derselben Steine von passender Gestalt. Man kann auch etwas Thon zusetzen, um die Masse mit geringerem Aufwande von kieselsaurem Alkali plastisch zu machen. Die geformten Steine werden getrocknet und sodann gebrannt. Dabei verliert das kieselsaure Alkali seine Löslichkeit, so daß das Ganze sich zu einer festen Masse zusammen kittet. Das Brennen darf aber nicht bei so starker Hitze geschehen, daß die einzelnen Bestandtheile zusammen schmelzen und das Ganze glasig wird. Der Masse der Steine kann zugleich mit dem Smirgel oder Glaspulver auch Sand zugesetzt werden. Die anzuwendenden Mengenverhältnisse sind je nach den Umständen sehr verschieden. Das Brennen kann bei geringerer Hitze geschehen, wenn man die Steine vorher in Chlorcalciumlösung taucht und dadurch das kieselsaure Alkali zersetzt. (Repertory of Patent Inventions, September 1859, S. 204; durch das polytechnische Centralblatt, 1859 S. 1450.)

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