Titel: Neue Dampfkesselfeuerung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 155/Miszelle 3 (S. 235–236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj155/mi155mi03_3
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Neue Dampfkesselfeuerung.

Nach dem Mon. des int. mat. S. 10 ist eine neue Feuerungsconstruction von großer Einfachheit durch die Gesellschaft Cockerill in ihren Werkstätten versucht worden. Dieses von Hrn. Corbin erfundene System besteht einfach darin, die Breite des Feuerherdes in drei gleiche Theile zu trennen, wovon der mittlere Raum eine mit feuerfesten Ziegeln belegte Fläche darstellt, während die beiden seitlichen den Rost bilden. Das Brennmaterial wird auf den mittleren Theil gebracht und erst, wenn es glühend geworden, zum Beschicken der seitlichen Roste verwendet, welche daher nur ein zum Glühen erhitztes, zusammengebackenes Brennmaterial erhalten, während die frische Kohle langsam vorgewärmt wird. Die entwickelten Destillationsproducte werden durch die, durch die Roste gegangene, heiße Luft verbrannt. Man verengt überdieß den Raum über der Feuerbrücke, um so eine vollständige Mischung des Rauches und der Flamme zu bewirken. Vergleichende Versuche, mit verschiedenen Sorten Brennmaterial angestellt, scheinen gegen die gewöhnlichen Feuerungen eine beträchtliche Ersparniß von Brennmaterial zu ergeben. (Wochenschrift des schlesischen Vereins für Berg- und Hüttenwesen. 1860, Nr. 4.)

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