Titel: Abscheidung des Arseniks aus der Schwefelsäure; von Dr. N. Gräger in Mülhausen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 155/Miszelle 4 (S. 236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj155/mi155mi03_4

Abscheidung des Arseniks aus der Schwefelsäure; von Dr. N. Gräger in Mülhausen.

Wenn auch jetzt schon vielfach arsenikfreie rohe Schwefelsäure im Handel vorkommt, so fehlt doch auch solche noch keineswegs, die noch ziemlich viel Arsenik enthält. Die Abscheidung desselben erfolgt am leichtesten mittelst Chlorbaryum, das man der zuvor erwärmten Schwefelsäure, am besten in ganzen Krystallen, zusetzt. Die Einwirkung auf das Chlorbaryum ist keine so rapide, wie bei Kochsalz (dessen man sich bisher zu diesem Zwecke bediente), indem sich jenes sofort mit einer Schicht von Schwerspath überzieht; die Entwickelung beginnt vom Boden aus, wo man auch nach Beendigung der Arbeit den Schwerspath in der Form des angewendeten Chlorbaryums abgelagert findet. (Böttger's polytechnisches Notizblatt, 1860, Nr. 5.)

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