Titel: Die verbesserte Muttermaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 155/Miszelle 1 (S. 313)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj155/mi155mi04_1

Die verbesserte Muttermaschine.

In dem Artikel über meine verbesserte Muttermaschine in diesem Bande (zweites Januarheft) S. 81 habe ich Folgendes zu berichtigen.

Das für die Maschine erforderliche Feinkorneisen kommt nicht um 4 1/2 bis 5 Rthlr. billiger zu stehen, als das beim Schmieden erforderliche, sondern es kostet per Zollcentner 4 1/2–5 Rthlr. und ist demnach billiger als das letztere.

Ferner ist S. 82 Zeile 4 v. O. statt „und“ zu lesen oder, nämlich: ein geschickter Arbeiter ist im Stande in 12 Arbeitsstunden über 200 Stück Muttern für Schrauben von 3/8 Zoll Stärke, oder über 80 Stück für Schrauben von 1 Zoll Stärke zu machen.

Ich benutze diese Gelegenheit um einige Firmen anzugeben, welche Muttermaschinen von mir im Gange haben, und soweit mir bekannt, damit sehr zufrieden sind; dieselben werden auf Verlangen gewiß die Gefälligkeit haben, sowohl über die Güte der erzeugten Muttern als auch über die Rentabilität der Maschine Auskunft zu ertheilen: solche sind die HHrn. Schwalbe und Sohn in Chemnitz, Th. und Ernst Wiede daselbst, die Uniongießerei in Königsberg i. Pr, die HHrn. Gastell und Harig in Mainz. Hr. Julius de Bary in Offenbach a. M, die HHrn. Wieland und Comp. in Ulm, Hr. Joh. Schumacher in Cöln, Hr. Anthon Zschille in Großenhain etc.

Für solche Muttern, die genau bearbeitet werden sollen, liefere ich seit vielen Jahren Maschinen. welche die Muttern der Schraubenköpfe ganz fertig schaffen, entweder durch Hobeln auf zwei Seiten zugleich, oder durch Fräsen, und zwar so sauber und accurat. daß dem geschicktesten Feiler eine Rivalität schwer werden dürfte.

Chemnitz. 22. Februar 1860.

Joh. Zimmermann.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: