Titel: Schmiedeeiserne Balken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 155/Miszelle 3 (S. 314–315)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj155/mi155mi04_3
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Schmiedeeiserne Balken.

Auf der Hütte Eschweiler Aue (welche, beiläufig bemerkt, im Jahr 1858 369405 Ctr. Roheisen verarbeitete, wovon beinahe 2/3 belgisches) erlangte – nach der Minist. Zeitschr. VII. A. S. 212 – die Herstellung eines in Deutschland neuen Fabricates eine bedeutende Entwickelung, nämlich die Fertigung eiserner gewalzter Balken. Dieselben haben bei 24 Fuß Länge eine Höhe von 9 Zoll und im Kopfe und Fuße eine Breite von 3 1/2 Zoll; in diesen, sowie im Stege beträgt die Eisenstärke 1/2 Zoll. Bei solchen Maaßen wiegt der laufende Fuß 27 Pfd. Man hat sie zuerst auf der Strecke Cöln-Coblenz der Rheinischen Eisenbahn, dann aber auch auf der hessischen Ludwigs-Bahn und der Rhein-Nahe-Bahn als Langschwellen der Wagen angewendet. Ihre, im Vergleich mit hölzernen Balken größere Tragfähigkeit gestattet die Wagen mit nur zwei, statt drei Räderpaaren zu construiren Diese zweckmäßigen Eisenbalken werden sich auch für andere Zwecke Eingang verschaffen. (Wochenschrift des schlesischen Vereins für Berg- und Hüttenwesen, 1860, Nr. 7.)

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