Titel: Ueber das Fixiren des magnetischen Bildes; von Hrn. J. Nicklès.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 155/Miszelle 9 (S. 317–318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj155/mi155mi04_9

Ueber das Fixiren des magnetischen Bildes; von Hrn. J. Nicklès.

Magnetisches Bild nennt man das Ansehen welches die Eisenfeile zeigt, wenn sie auf ein über ein Rähmchen gespanntes Papier gestreut wird, welches sich über den Polen eines kräftigen Magneten befindet. Dieses Bild läßt sich in folgender |318| Weise fixiren: – Ein Blatt mit Wachs überzogenen Papiers wird über ein Rähmchen gespannt und so über den Polen eines kräftigen Magneten angebracht; das Bild wird dann in gewöhnlicher Weise entwickelt, und hernach ein heißer Ziegel oder Tiegeldeckel hinreichend genähert um das Wachs zu schmelzen. Das heiße Wachs durchdringt in Folge der Haarröhrchen-Anziehung das Agglomerat von Feilspänen, gerade so wie Wasser durch eine Sandmasse dringt. Die Wachsschicht muß aber eine beträchtliche Dicke haben, damit sie für die Wirkung der Haarröhrchen-Anziehung ausreicht. Beim Erkalten erhält das Wachs die Feilspane an ihrer Stelle, und sie zeigen dasselbe Ansehen als wenn sie noch unter dem Einfluß des Magneten wären. (Comptes rendus vom 27. November 1859.)

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