Titel: Prüfung des Glycerins auf seine Reinheit.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 155/Miszelle 7 (S. 396)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj155/mi155mi05_7

Prüfung des Glycerins auf seine Reinheit.

Cap gibt in seiner Abhandlung über die Anwendungen des Glycerins als Arzneimittel (Journal de pharmacie, 3me série, t. XXV p. 81) folgendes Verfahren an, um sich von der Reinheit dieses Präparats zu versichern. Das Glycerin von 28° an Baumé's Aräometer, wie man es gewöhnlich anwendet, muß fast farblos seyn, süß schmecken und darf das Lackmuspapier nicht röthen; es muß sich in seinem gleichen Volum Alkohol, welcher 1 Proc. Schwefelsäure enthält, auflösen ohne einen Niederschlag zu geben, was beweist, daß es keine Kalksalze enthält; mit Wasser verdünnt und mit einer Lösung von Aetzkali oder Aetznatron erhitzt, darf es sich endlich nicht färben, während 1 Proc. Traubenzucker eine braune Färbung verursachen würde.

Ueber die Darstellung des Glycerins und seine Reinigung, besonders zur Anwendung in der Parfümerie, verweisen wir auf Perrin's Abhandlung im polytechn. Journal Bd. CXXIX S. 230.

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