Titel: Ueber eine neue Methode der Glasversilberung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 157/Miszelle 8 (S. 78–79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj157/mi157mi01_8

Ueber eine neue Methode der Glasversilberung.

In der Versammlung der Mitglieder des Vereins für Gewerbfleiß in Preußen, im Monate April (zu Berlin), zeigte Hr. Professor Rammelsberg verschiedene Gegenstände vor, welche in dem chemischen Laboratorium des königl. Gewerbe-Instituts von den Zöglingen der Anstalt hergestellt waren, namentlich Glasversilberungen nach der Liebig'schen Methode; ein größerer Planspiegel; Gläser und Becher mit doppelten Wänden etc. An den vorgelegten Proben zeigte es sich, daß die genannte Methode, wegen ihrer leichten Ausführbarkeit, geeigneter sey als die früheren unsicheren Verfahrungsarten, in die Praxis eingeführt zu werden.

Hr. Dr. Weber machte dann die Mittheilung, wie die Glasversilberung auf eine einfache Weise sich folgendermaßen erzielen lasse. Man versetzt eine verdünnte Auflösung von salpetersaurem Silberoxyd so lange mit Ammoniak, bis der hierdurch entstandene Niederschlag wieder verschwindet. Alsdann fügt man einige Tropfen Weinsteinsäurelösung hinzu, bis ein geringer Niederschlag wieder entsteht. Mit dieser Flüssigkeit werden die |79| zu versilbernden Glasgegenstände gefüllt und solche alsdann mäßig erwärmt. (Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleißes in Preußen, 1860, zweite Lief., S. 62 und 64.)

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