Titel: Verfahren, mit Murexid gefärbten Zeug von Quecksilber zu befreien; nach John Spiller.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 157/Miszelle 14 (S. 157–158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj157/mi157mi02_14
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Verfahren, mit Murexid gefärbten Zeug von Quecksilber zu befreien; nach John Spiller.

Die Fixirung des Murexids geschieht gewöhnlich mittelst Quecksilberchlorid. John Spiller bemerkt, daß nach diesem Verfahren leicht etwas Quecksilber in dem Zeug zurückbleibe, und namentlich Seidenzeug eine unlösliche Quecksilberverbindung, welche sowohl die bedruckten als die weißen Stellen durchdringe, zurückhalte, was die Folge habe, daß der Zeug mit der Zeit mißfarbig werde oder gelbe Flecken bekomme, namentlich an den Stellen, wo er dem Schwefelwasserstoffgehalt der Luft ausgesetzt sey. Spiller hat Versuche darüber angestellt, wie das Quecksilber am besten aus dem Gewebe entfernt werden könne, ohne der Schönheit der Farbe Eintrag zu thun. Er ist dabei zu dem Ergebniß gelangt, daß dieser Zweck dadurch am besten erreicht werden kann, daß man die Waare zuletzt durch ein Weinsteinsäurebad (1 Pfd. Weinsteinsäure auf 10 Pfd. Wasser) nimmt und dann wäscht. (Chemical News.)

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