Titel: Schwarzfärben des Messings.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 157/Miszelle 7 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj157/mi157mi03_7

Schwarzfärben des Messings.

Dasselbe wird gegenwärtig im optischen Institute der HHrn. Merz und Sohn in München mittelst salpetersauren Kupfers vorgenommen. Blanke Kupfer-Drehspäne werden in Salpetersäure bis zur vollen Sättigung der Säure geworfen. In die so bereitete Lösung werden die schwarz zu färbenden Messingstücke, nachdem sie zuvor durch Schleifen auf feinen Grau- oder Blausteinen mit Wasser eine metallisch reine Oberfläche erlangt haben, handwarm getaucht und auf Kohlenfeuer abgebrannt. Die abgebrannten Messingstücke, jetzt grünlich gefärbt, werden mit Läppchen abgerieben und der Proceß des Eintauchens und Abbrennens so zum öftern erneuert, bis das Stück die gewünschte Schwärze erreicht hat. Zur Erhöhung des Tones der Farbe wird schließlich das schwarz gefärbte Stück mit Baumöl abgerieben. (Kunst- und Gewerbeblatt für Bayern, 1860 S. 455.)

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