Titel: Bereitung eines kaltflüssigen Baumwachses.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 157/Miszelle 13 (S. 320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj157/mi157mi04_13

Bereitung eines kaltflüssigen Baumwachses.

J. Deuringer schreibt darüber in der Monatsschrift über Pomologie: „Anfangs wollte mir die Darstellung nicht gelingen, weil ich das beste weiße Fichtenharz nahm. Jetzt nehme ich gelbes, fettes und weiches Brauer- oder Faßpech, und auf 5 Gewichtstheile desselben 1 Gewichtstheil von mindestens 85procentigem Weingeist. Das Pech muß auf einem warmen Ofen oder über Kohlen sehr langsam nur so weit erwärmt werden, daß es gut fließt, worauf unter fleißigem Umrühren der Weingeist langsam zugegossen wird. Bei schnellem Zugießen erstarrt das Pech und es erfolgt unvollkommene Lösung. Nach der Bereitung muß das flüssige Baumwachs sofort in Glasflaschen verschlossen werden.“

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