Titel: Bereitung des Schwefeltheers (Benzasphalt oder Benzit).
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1860, Band 157/Miszelle 9 (S. 317–318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj157/mi157mi04_9

Bereitung des Schwefeltheers (Benzasphalt oder Benzit).

Man erhält diesen Asphalt, wenn man gemeinen Schwefel in was immer für einer Form mit Steinkohlentheer im gereinigten oder nicht gereinigten Zustande auf irgend eine Art so lange schmilzt, bis die gehörige Verbindung erfolgt ist und die Masse den gewünschten |318| Grad von Härte erreicht hat, welches man am besten durch Abkühlen kleinerer Proben finden kann.

Das zweckentsprechende Verhältniß ist 2 Th. gemeiner Schwefel und 3 Th. Steinkohlentheer in Syrupconsistenz sowohl in gereinigtem als auch in nicht gereinigtem Zustande. Dieses neue Product, Schwefeltheer, kann entweder mit jeder beliebigen Beimischung versetzt werden oder nicht. Es eignet sich als Schutzmittel für alle möglichen Holz-, Eisen- und Steingegenstände, um sie für immer vor Fäulniß, Rost und Verwitterung zu schützen. Es wird bei der praktischen Anwendung durch gelindes Schmelzen in flüssigen Zustand versetzt und so auf die zu schützenden Gegenstände aufgetragen; auch kann der Schwefeltheer, in Schwefelkohlenstoff aufgelöst, auf kaltem Wege angewendet werden. (Die neuesten Erfindungen, 1860, Nr. 24.)

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