Titel: Apparat zum Waschen der Erze, von Landrin und Soulé in Paris.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 159/Miszelle 4 (S. 236–237)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj159/mi159mi03_4

Apparat zum Waschen der Erze, von Landrin und Soulé in Paris.

Bekanntlich hat man in neuerer Zeit die Separation der Erze dadurch bewirken wollen, daß man das feingepulverte Gemenge von Gestein und Erzen in eine sehr hohe, eiserne, mit Wasser gefüllte Röhre am oberen Ende hinein schüttete, wo dann das spec. schwerere Erz rascher herabfällt und sich in einer angesteckten kurzen Büchse sammelt, die man nach dem Vorstoßen eines Schiebers entfernt, worauf auch die Bergart durch eine momentane Oeffnung des Schiebers herausgelassen wird. Durch die HHrn. Landrin und Soulé ist nun eine wesentliche Vereinfachung des Apparates vorgeschlagen worden, die darin besteht, daß man nur eine mäßig lange Röhre anwendet, dagegen aber den Weg, den das Gemisch zu machen hat, dadurch verlängert, daß man die Flüssigkeit mittelst eines senkrecht stehenden Flügelapparates in drehende Bewegung versetzt. Die schwereren Erztheile werden dadurch in steileren, die Steintheilchen in flacheren Spiralen sich bewegen, und so dieselben Resultate erreicht werden, als ob man eine vielfach höhere |237| Röhre anwendete. (Mining Journal, 1860 S. 603; Wochenschrift des schlesischen Vereins für Berg- und Hüttenwesen, 1861, Nr. 3.)

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