Titel: Ueber die unauflöslichen Bestandtheile des käuflichen Zinks; von G. Rodwell.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 159/Miszelle 6 (S. 237)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj159/mi159mi03_6

Ueber die unauflöslichen Bestandtheile des käuflichen Zinks; von G. Rodwell.

Wenn man zur Darstellung von Wasserstoffgas verdünnte Schwefelsäure auf käufliches Zink einwirken läßt, so bemerkt man, daß eine Anzahl schwarzer flockiger Theilchen auf der Oberfläche der Flüssigkeit schwimmt, welche, wenn alles Zink aufgelöst ist, allmählich zu Boden sinken und sich dort als grauliches Pulver sammeln. Dieser Rückstand betrug von 100 Theilen gewöhnlichen gewalzten Zinks.

I. II. III. IV.
1,3142 1,3661 1,3388 1,3017

also im Mittel der vier Bestimmungen 1,3339.

Ich fand, daß er aus schwefelsaurem Blei bestand, nebst beiläufig 0,5 Proc. Kohlenstoff, und einer Spur Eisen. Die schwarzen Theilchen scheinen Bleisuboxyd zu seyn, welches, wenn die Wasserstoffentbindung aufgehört hat (aber erst dann), langsam in schwefelsaures Blei umgewandelt wird.

Das Blei ist im Zink unzweifelhaft als metallisches Blei enthalten, und seine schnelle Umwandlung in Suboxyd ist wahrscheinlich dem elektrischen Strome zuzuschreiben, welcher zwischen ihm und dem Zink, womit es in Berührung ist, hergestellt wird; denn wenn man ein reines Stück Blei in verdünnte Schwefelsäure taucht, so bleibt es einige Zeit lang blank, stellt man aber nun ein Stück Zink so in die Flüssigkeit, daß es das Blei berührt, so wird sich letzteres schnell mit einer schwarzen Haut überziehen. (Chemical New, Januar 1861, Nr. 57.)

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